4 Mittel für ein unglaubliches Wachstum der Wimpern

OIivenoel1. Olivenöl ist eines der besten Hausmittel

Ich esse bzw. nasche nicht nur sehr gerne grüne Oliven abends beim Fernsehen, sondern baue insgesamt auf das Öl dieser leckeren Frucht. Es gilt als eines der besten Hausmittel, das die Wimpern wachsen lässt. Aufgrund seines hohen Anteils an Vitamin E und Ölsäure sorgt es nicht nur für glänzende Dichte, sondern gleichzeitig für die dunkle Farbe. Ich habe echtes Olivenöl einfach in wenigen Tropfen auf einen alten und gesäuberten Mascarastab aufgetragen und vor dem Schlafengehen damit die Wimpern betupft. Es funktioniert auch mit einem Wattestäbchen, wobei die Prozedur, die ähnlich dem Wimperntuschen ist, mit der Mascara besser gelingt.

Ich habe das Öl während der gesamten Nacht drauf gelassen und erst am nächsten Morgen mit etwas warmen Wasser abgewaschen. Wenn du das konsequent während mehrere Monate machst, wirst du tatsächlich den Erfolg sehen können und mit vollen dunklen Wimpern belohnt werden.

2. Rizinusöl regt Wachstum an

Auch mit Rizinusöl funktioniert die Ankurbelung des Wimpernwachstums. Das Prinzip ist ähnlich wie beim Olivenöl, denn du solltest einfach das Öl mit einem sauberen Pinsel oder Wattestäbchen auftragen und über Nacht einwirken lassen. Ein wichtiger Effekt neben dem Wachstum ist, dass Rizinusöl Mikroorganismen bekämpft und damit noch effektiver gegen schwaches Wachsen wirkt. Du solltest die Anwendung konsequent für bis zu drei Monate durchführen, bis du das gewünschte Ergebnis erreicht hast. Wenn du den Geruch von Rizinusöl nicht magst, habe ich noch einen besonderen Tipp: Denn ich habe einfach ein paar Tropfen Olivenöl mit Rizinusöl gemischt und diesen Mix aufgetragen. Das Ergebnis ist das Gleiche.

3. Kokosmilch als Geheimtipp

Vielleicht geht es Dir wie mir: ich liebe den Duft der Kokosnuss, weshalb ich Haarshampoo, Duschgel und Körperlotion sehr gerne mit diesem Naturprodukt verwende. Doch die Milch dieser Südfrucht kann noch mehr. Sie wirkt antibakteriell, entzündungshemmend und hat auch auf die Wimpern eine herrlichen Effekt. Es verleiht ihnen einen seidigen, glänzenden Ausdruck und stärkt sie von innen. Die Prozedur ist ähnlich wie bei den Ölen. Ich habe einfach ein Wattestäbchen in die Kokosmilch eingetaucht und auf die Wimpern aufgetragen. Hier reicht eine Einwirkzeit von zehn Minuten, anschließend habe ich meine Augen mit warmen Wasser abgewaschen. Nachdem ich das Ganze zweimal täglich über mehrere Monate hinweg angewandt habe, habe ich tatsächlich seidig glänzende gestärkte Wimpern gehabt, auf die ich so richtig stolz war.

4. Wundersames Wachstum mit einem Wimpernserum

Wenn man die Schönheit der Natur nicht verwenden will, um lange Wimpern zu bekommen, kann man auch auf chemische Cocktails zurückgreifen. Es gibt inzwischen ein Wimpernserum, das sich die Wissenschaft der Augenmedizin zu Nutze macht. Es wird ein Wirkstoff integriert, der die Wimpern wachsen lässt. Dieser kommt aus der Medizin und musste in eine harmlose Fettsäure umgewandelt werden, damit er frei in Kosmetika benutzt werden darf. Auf http://www.wimpern-serum.net/realash/ ist das zurzeit wirksamste Wimpernserum beschrieben. Ähnliche Erfahrungsberichte liest man nicht nur in Deutschland, sondern bspw. auch in Mexiko unter http://www.extensionesdepestanas.net/realash/. Wie man sieht, wirkt es wirklich und kann einen atemberaubenden Wimpern Aufschlag verursachen. ABER: Es ist sehr sehr teuer. Eine Tube Realash kostet z.B. 70€.

Nagelpilz – etwas was nicht sein muss

Befallener NagelNagelpilz – eine nicht seltene Infektion

Nagelpilz ist eine wesentlich verbreitetere infektiöse Erkrankung als bisher angenommen. Über 30% der Weltbevölkerung leiden schätzungsweise unter Infektionen an Fuß- oder Handnägeln, so zumindest nach Angaben von Dr. Oliver Mainusch, renommierter Lifeline-Experte*. Vor allem die ältere Generation 65+ ist von der Krankheit betroffen. Doch auch jüngere, die ihre Füße, Hände und Nägel nicht ausreichend pflegen, können sich schnell einen Nagelpilzbefall zuziehen.

Was ist ein Nagelpilz und wie kann man ihn erkennen?

Wer an Onychomykose leidet, hat mit Fadenpilzen (Dermatophyten) oder Hefe- sowie Schimmelpilzen zu kämpfen. In allen drei Fällen kann von einer Schmier- bzw. Kontaktinfektion ausgegangen werden, denn so werden die Pilzerreger typischer Weise übertragen. Als ‚Nahrungsgrundlage‘ der Pilzerreger dient das im Nagel enthaltene Kreatin.

Grundsätzlich äußert sich Pilzbefall durch eine Verfärbung (ins Gelbliche) und Verformung der Nägel sowie Schwächung, bzw. Verweichung der Nagelstruktur. Fußnägel sind weitaus häufiger befallen als die Nägel der Hände. Dies liegt vor allem daran, dass Pilzkulturen besonders gut und gerne in einer feuchten Umgebung gedeihen. Doch auch der Befall von Fingernägeln ist nicht ausgeschlossen. Eine gute Pflege und Reinheit sind daher ausschlaggebend.

Untersuchungen haben ergeben, dass der Pilzbefall von Nägeln häufig Folge eines (oft unbehandelten) Fußpilzes ist. Die Pilzkultur des Fußes breitet sich somit auf die Nägel auf. Durch Kontakt von Hand und Fuß – selbst beim Waschen und Reinigen der Füße – ist eine Übertragung auf die Fingernägel möglich.

Symptome bei Pilzbefall

Da eine Nagelpilzinfektion unterschiedliche Bereiche des Nagels betreffen kann, sind auch die Symptome, auf die es zu achten gilt, verschiedene. Grundsätzlich ist davon auszugehen, dass sich eine Nagelpilzinfektion am vorderen Rand eines Nagels festsetzt und sich von dieser Stelle dann ausbreitet. Doch auch ein direkter Befall des Nagelbettes ist möglich.

Da bei einer Infektion keine Schmerzen empfunden werden, wird ein Pilzbefall oft zu spät erkannt und diagnostiziert. Dennoch: Ein Nagelpilz ist nie eine hübsche Zierde und oft mit Schamgefühl der Betroffenen verbunden.

Typische Symptome sind, neben der klassischen gelblichen Verfärbung, oft brüchige Nägel, deren Struktur weich und anfällig für Risse ist. Das Absplittern einzelner Nagelschichten ist übrigens auch ein oft anzutreffendes Symptom. Während das Ablösen der Nagelschichten ein Erkrankungsbild darstellt, ist eine Verdickung, bzw. Verhärtung der Nagelplatte ebenfalls Anzeichen für einen Pilzbefall. Entzündungen und unangenehmer Geruch sind bei besonders starkem Befall nicht von der Hand (oder dem Fuß) zu weisen.

Generell wird gesagt, dass eine Nagelpilzinfektion drei Stufen durchläuft Nagelpilze der frühen (1), der durchschnittlichen (2) sowie der schwierigen (3) Stufe**.

(1) Die erste Phase zeichnet sich dadurch aus, dass kaum Symptome festgestellt werden können. Vereinzelnd lassen sich kleine, gelbe Fleckchen und Verfärbungen auf den Nägeln feststellen. Manchmal sind es auch weiße Streifen, die sich vom Nagelbett zur Nagelspitze ziehen. Hier muss aufgepasst werden, denn gerade diese Symptome werden oft und fälschlicherweise als Kalziummangel interpretiert.

(2) Tritt die Infektion in die zweite Stufe ein, so ist die anfängliche Verfärbung meistens stark fortgeschritten. Hinzu kommt eine immer stärkere Verformung wie Verdickung der Nagelstruktur. Auch löst sich der Nagel oft vom Nagelbett.

(3) In der letzten Stufe verliert der Betroffene oft seinen Nagel, denn das Nagelbett ist durch die Pilzerreger zu sehr geschwächt. Ist dieses Stadium erreicht, so können die Pilzerreger ungehindert durch die offene Wunde und ungeschützte Haut in den menschlichen Organismus eindringen. Nagelbettendzündungen sind die häufigste Folge. Gefolgt von einem oft unangenehmen Geruch.

Was tun bei totem Nagel?Was tun, wenn der Nagel vom Pilz befallen ist?

Nagelpilz ist heil- und kurierbar. Das ist die gute Nachricht. Vor allem, wenn sich die betroffenen Nägel noch in den ersten zwei Stadien befinden, muss sich der Betroffene keine allzu großen Sorgen machen. Was ein jeder Nagelpilzinfizierte jedoch braucht ist eins: Geduld.

Vor einer jeden Behandlung ist es zentral, dass der Pilz identifiziert wird. Denn wenn sich auch die Symptome beim Nagelpilz nicht unterscheiden, so haben sie doch oft unterschiedliche Pilzerreger als Grundlage. Möchte man auf Nummer sicher gehen, ist die Erkrankung bereits zu weit fortgeschritten und helfen typische Haus- und Heimmittel nicht mehr, ist das Aufsuchen eines Arztes besonders ratsam. Dieser hilft auch bei der einwandfreien Diagnose des Pilzes.

Hygiene ist jedoch das A und O. Präventiv, nachhaltig und während des Befalls. Wer seine Füße und Hände sowie Nägel nicht ausreichend und gut pflegt, wird länger und dauerhaft mit dem Pilzbefall zu kämpfen haben. Gutes Schuhwerk und Socken sind der erste Schritt zur Besserung. Es ist besonders darauf wert zulegen, dass Füße, Hände und betroffene Stellen trocken gehalten werden. Dies gilt besonders für die Zwischenräume, die oft und gerne vergessen werden. Bei der Pflege kommt es auch auf das Waschen der benutzten Hygieneartikel an, denn diese sollten grundsätzlich einmal die Woche gewachsen werden. Am besten natürlich bei 60 bis 90 Grad. So werden alle lästigen Bakterien abgetötet.

Sind nur einzelne Nägel befallen, bzw. die Infektion noch im ersten Stadium, kann mittels Cremes, Salben und Nagellacke die Erkrankung selbst behandelt werden. In einer jeden Pharmazie sind rezeptfreie Mittel erhältlich, die auf Nachfrage und Ratschlag des Apothekers genutzt werden können. Nagellack und Salbe haben dabei oft die gleiche Anwendung. Sie werden auf die betroffenen Stellen aufgetragen. Zuvor gilt es den Fuß, bzw. den Nagel gründlich zu waschen und zu säubern. Anschließend wird die Salbe aufgetragen.

Hausmittel dürfen bei der Bekämpfung der Infektion auch nicht unterschätzt werden. Vor allem, wenn die Infektion frühzeitig erkannt wurde, ist die Behandlung mit einfachen Mitteln wie Essig, Bittersalz oder Teebaumöl möglich***.

Mit Essig und Säure gegen den Pilzbefall

Essig ist das Hausmittel für alles. So auch für die Bekämpfung von befallenen Pilznägeln. Möchte man seinen Nagelpilz mit Essig behandeln, muss zwei Mal die Woche ein Essigbad genommen werden sowie zweimal täglich der betroffene Nagel mit Essig eingerieben werden. Dazu kann einfacher, handelsüblicher Obstessig verwendet werden. Während Essig vornehmlich die Ausbreitung weiterer Pilzkulturen verhindert, wirken Bittersalz und Teebaumöl darüber hinaus auch antibakteriell. Somit haben diese zwei Hausmittel eine anti virale Wirkung. Beide Mittel sollten in Wasser aufgelöst werden, bis zu drei Mal täglich auf die betroffene Stelle aufgetragen werden und mindestens einmal wöchentlich ein Bad genommen werden. Beide Flüssigkeiten sollten nach Möglichkeit in den Nagel einziehen können. So ist eine langfristige und nachhaltige Bekämpfung der Infektion möglich.

Fortgeschrittene KrankheitIst die Erkrankung bereits zu sehr fortgeschritten, so ist der Arztbesuch und die gesteuerte Therapie oft unumgänglich. Doch das ist auch gut so, denn dafür sind schließlich Ärzte dar. Nagelpilzerkrankungen sind immer individuell zu behandeln. Das weiß auch der Arzt und ein guter Arzt richtet sich auf eine individuelle Behandlung ein.

Grundsätzlich werden Nagelpilzinfektionen mit Antimykotika bekämpft. Dies sind spezielle antibakterielle Wirkstoffe gegen Pilze und deren Ausbreitung. Enthaltene Wirkstoffe sind u.a. Iod, Harnstoff, aber auch Ciclopirox, Amorolfin sowie Bifonazol. Antibiotik im weitesten Sinne des Wortes. Ebenfalls wird oft ein oral einzunehmendes Medikament verschrieben. Auch hier finden wir uns im Bereich der Antibiotika wieder.

Homöopathie wird bei der Behandlung von Nagelpilzen weniger eingesetzt. Was schade ist, denn auch dieser Bereich der Naturheilkunde hat gute und pflanzliche Lösungen für Pilzbefälle.

Wer innovativ seinen Nagelpilz bekämpfen möchte, kann auf Lasertherapien zurückgreifen. Mittels Infrarotlaser wird der betroffene Nagel für wenige Minuten ‚gepulstert‘. Nach dem Stand der Technik ist diese Behandlungsmethode nicht nur schmerzfrei sondern fügt dem Nagel und dessen Struktur auch keine Schäden zu.

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* Quelle 1: http://www.Nagelpilz-hilfe.net/

** Quelle 2: http://www.Nagelpilz-hilfe.net/medikamente/

*** Quelle 3: http://www.gesundheit.de/medizin/naturheilmittel/hausmittel/teebaumoel-ein-kleiner-alleskoenner